Pressemitteilung, 22.11.2019

MdEP Nadja Hirsch und Europa-Kandidat Hubert Romer bei Kreis-FDP

Die neunte Direktwahl des Europäischen Parlaments im Mai, das britische Brexit-Drama und die öffentliche Vorstellung des FDP-Europa-Kandidaten im Wahlkreis Esslingen, Hubert Romer, standen im Mittepunkt des ersten diesjährigen Europa-Forums des FDP-Kreisverbands Esslingen am Donnerstag, 17. Januar 2019, im Palm‘schen Bau in Esslingen. Dazu war die Spitzenkandidatin der FDP Bayern zur Europawahl am 26. Mai 2019, Nadja Hirsch, MdEP, auf Einladung des FDP-Kreisvorsitzenden Ulrich Fehrlen direkt von einer Sitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg nach Esslingen gekommen. Die FDP-Europa-Abgeordnete berichtete hoch aktuell, wie die Entscheidung des britschen Unterhauses im demokratischen Zentrum der Europäischen Union, dem EU-Parlament, aufgenommen worden ist. Der Tenor in fast allen Fraktionen sei deutlich: Alle 27 anderen EU-Staaten seien Großbritannien in langen und intensiven Verhandlungen so weit wie möglich entgegen gekommen. Nach der Ablehnung dieses Kompromiss-Vertrages durch das Unterhaus liege der Ball nun bei den Briten. Sie müssten endlich sagen, was sie genau wollen. Weder könnten alle anderen Staaten eine Rosinenpickerei akzeptieren noch eine Abschaffung der vier Grundfreiheiten des EU-Binnenmarktes: Freier Personenverkehr, freier Warenverkehr, freier Dienstleistungsverkehr und freier Kapitalverkehr. Das Brexit-Referendum 2016 sei auch durch Fehlinformation und mangelnde Fakten-Kenntnis zustande gekommen. Dies habe sich nun grundlegend geändert. Deshalb setzten sich die europäischen Liberalen seit Monaten für ein neues Referendum ein. „Während die meisten EU-Kritiker nur populistisch sagen, was sie nicht wollen, bekämpfen wir Liberalen die verbreitete Anti-Stimmung dadurch, dass wir konket definieren, was wir in und mit Europa erreichen wollen und können“, betonte Nadja Hirsch: „Auch ohne Brexit haben wir eine Agenda für Europa!“. Bei aller berechtigter Kritik an manchen über-bürokratischen Regelungen bleibe Europa ein „Chancenkontinent“. Völlig unstrittig sei, dass nur ein gemeinsamer europäischer Markt mit 500 Millionen Menschen eine entscheidende im Rolle im weltweit Millionen Arbeitsplätze gefährdenden Freihandel spielen könne. Und nur ein einiges und starkes Europa sei in der Lage, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und andere demokratische Werte und Bürgerrechte zu schützen. Zukunftschancen sichere die EU auch beispielsweise hinsichtlich gemeinsamer Cyber-Sicherheit, digitaler Kompetenz-Zentren und innovativer Forschung und Entwicklung. Friedensstiftenden Einfluss und sicherheitspolitisches Gewicht im System unterschiedlicher Machtblöcke wie China, Indien, Russland und den USA hat nur eine handlungsfähige Europäische Union, betonte auch der FDP-Europa-Kandidat im Wahlkreis Esslingen, Hubert Romer. Der gelernte Historiker und Journalist aus Kirchheim/Teck erlebt als Geschäftführer einer nationalen und internationalen Institution der Beruflichen Bildung die europäische Integration seit vielen Jahren. Gleiche Rechte und Chancen auf Bildung sind für ihn der Grundstein dafür, dass der in Europa erreichte Wohlstand auch in Zukunft Bestand hat. „Die EU hat schon bisher enorm viel Gutes bewirkt. Dies muss den Menschen auch durch eine bessere Kommuikation noch näher gebracht werden“.